Sonntag, 25. Oktober 2015

Meanwhile... im Schafstall

... oder auch "Was bisher geschah"

Es tut mir so leid... aber ich hab seit langer Zeit entweder keine Muse oder keine Idee zu bloggen. Also gibt's wenigstens ein kleines Lebenszeichen von mir - wild durcheinander gewürfeltes...

  • Ich habe nur noch ein minderjähriges Kind. Das fühlt sich komisch an. Ich bin stolz auf meine Große und darauf, dass wir sie gut hinbekommen haben. Aber naturgemäß neigt sich ihre Zeit in unserem Heim dem Ende zu. Sie wird defintiv nicht noch weitere 18 Jahre bei uns leben. Und das ist auch gut so. So ein bisschen Wehmut macht sich ob dieser Tatsache trotzdem breit.

  • Junior hingegen pubertiert fröhlich vor sich hin. Was offen gesagt entsetzlich anstrengend ist. Ich hoffe und bete, dass es so wie beim Töchterlein verlaufen wird. Da war die Phase zwischen 10 und 13 auch viel kräftezehrender als die danach. Die Hoffnung stirbt zuletzt... und an der muss ich mich festhalten, wenn ich mal wieder ein "Jaahaaaaa" oder "SCHÖÖÖÖN" in diesem unnachahmlichen Tonfall höre, der meinen Adrenalinspiegel innerhalb von Sekundenbruchteilen in schwindelerregende Höhen treibt. Zum Glück gibt es ja auch schöne Momente.

  • Musiktechnisch beobachte ich hier übrigens lustiges. Beim Töchterlein gab es keine erwähnenswerten "Ausreißer". Sie hat einen - für mich *grins* - sehr ordentlichen Musikgeschmack entwickelt und wir stehen auf ganz ähnliche Musik. Nun gut... sie kann meine Liebe zu den 80er Jahren nicht nachvollziehen aber das ist so ein Generationending und völlig ok :)
    Junior hat hier das sehr dringende Bedürfnis, sich stark abzugrenzen. Er hat seine - für mich nicht wirklich nachvollziehbare - Liebe für Dubstep und K-Pop entdeckt. Ich gucke mir auch mal ein Video an... aber ich muss es ja zum Glück gar nicht gut finden und auch nix heucheln... das gehört auch irgendwie zum Abnabelungsprozess dazu.

  • Ich hab ja seit Anfang des Monats einen Minijob zusätzlich. Letzte Woche hab ich - das war so abgesprochen - jeden Nachmittag nach dem eigentlichen Job mindestens weitere 4 Stunden im Steuerbüro verbracht. UFF. Den Job selbst hab ich wohl gut erledigt... aber meine Augen!!! Irgendwas ist an dem Monitor anders... oder an der Luft... oder an der Arbeitsweise... wer weiß. Meine Augen sind nach 1-2 Stunden im Zweitjob quietschrot. Einfach überanstrengt. Nicht schön. Aber das bekomme ich in den Griff. Und nach den ersten 2 Tagen hab ich mich auch einigermaßen an das Arbeitspensum gewöhnt (der letzte Ganztagsjob ist über 18 Jahre her). Und die Familie gewöhnt sich auch noch daran, dass sie mehr übernehmen muss ;)

  • Dass es am 13.10. vom Frühstück an heftigst schneite und am Nachmittag mehrere cm Schnee (AUFeinander - nicht NEBENeinander) lagen, fand ich weder schön noch angebracht noch in Ordnung *motz*

  • Zum Schluss noch eine grandiose Worfindungsstörung von Filius. Er erzählte gestern so vor sich hin und erwähnte dann "so einen Topf für nen Waschlappen... du weißt schon... so ein Wischdings". Kurzes Erstauntes Gucken und minimales Grübeln später meine Nachfrage "Du meinst einen Putzeimer???" - "Ja genau... SO heißt das!"
    *muaaahaaahaaa*

1 Kommentar:

  1. Dubsteps und so verstehe ich auch nicht. Wäre ich meine Mutter, würde ich erklären, das wäre keine Musik. Da ich aber ich bin, stehe ich dazu, dass ich das nicht verstehe....
    Dein Sohn kommt super!! Er weiss, was ein Putzeimer ist!! Ich wage hier nicht mal zu fragen *ggg*
    Herzlichst
    yase

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